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Lohnt sich der Lohn?                            
Lohnrechner für ALG II-Empfänger

Bei allem Kampf gegen Hartz IV gibt es auch viele ALG II -Bezieher, die mehr 
Einkommen haben, als wenn sie arbeiten würden. Niedriglöhne machen es möglich.
Um dies auszurechnen, habe ich einen kleinen Rechner entwickelt, der ALG II mit
Ihren evtl. möglichen Arbeitslohn vergleicht. Sie werden überrascht sein.
Für Erfahrungen in der Praxis mit diesem Rechner bitte E-Mail an 
dumkesoft@web.de


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Freeware 
 
Lohnrechner.xls  297 kb  (Excel, enthält Makros)

 

 

 

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Was man bedenken muss, wenn man ALG II mit Arbeitslohn vergleicht:

Mit ALG II werden die Wohnkosten wie Miete, Heizung, Nebenkosten übernommen. 
Beim Arbeitslohn, muss man dieses aber abziehen, da man alles selbst bezahlen muss.

Mit ALG II entstehen keine Fahrtkosten.
Der Weg zur Arbeitsstelle kostet aber manchmal mehrere hundert Euro im Monat, diesen Betrag muss man also auch vom Arbeitslohn abziehen.

Im ALG II ist das Kindergeld angerechnet.
Bezieht man Arbeitslohn, bekommt man das zustehende Kindergeld natürlich voll ausbezahlt, muss also zum Einkommen dazu gerechnet werden.
Allerdings erhöht sich ALG II bei jedem Kind um einen höheren Betrag als das Kindergeld.

Mit ALG II hat man viel mehr Freizeit, man kann in Ruhe Preise vergleichen und sparsam einkaufen.
Mit Vollzeitarbeit hat man Stress und es wird unüberlegter eingekauft.

 

Viele, die eine neue Arbeitsstelle antreten, sind sich nicht bewusst dass sie um den Lohn ihrer Arbeitskraft betrogen werden. Denn in keinem Land Europas sind die Löhne so gefallen, wie in Deutschland. Während in vielen Ländern die Löhne um bis zu 30% gestiegen sind, vielen diese bei uns sogar in den negativen Bereich. Oft werden noch die gleichen Gehälter gezahlt, wie vor 15 Jahren oder sind sogar gesunken, während in den Bereich der Gutverdiener die Gehälter um bis zu 50% gestiegen sind. Die Lebenserhaltungskosten sind in den letzten 15 Jahren um 30% gestiegen, also kann man sich gut ausrechnen, wie viel Geld man heute weniger in der Tasche hat.
Das ALG II ist keinesfalls zu hoch, wie es oft von Politikern behauptet wird, sondern die Löhne viel zu niedrig. Deshalb kommt man leider oft zu dem Resultat, dass es manchmal besser ist ALG II zu beziehen, als zu arbeiten. Dies dürfte eigentlich gar nicht sein, aber es ist sehr oft leider die Realität.
Um nicht "durch Arbeit unter die Räder zu kommen", sollte man sich gut durchrechnen, was vom Lohn durch Abzüge, Fahrtkosten und Miete (die man dann ja voll selber zahlen muss) noch übrig bleibt.