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Vergangene Großdemos

12. Juni 2010

Wir zahlen nicht für eure Krise.
40.000 demonstrierten in Berlin und Stuttgart


"Wir zahlen nicht für eure Krise" war das Motto der Demonstrationen. In beiden Städten kam es zu heftigen Polizeiprovokationen. Am vergangenen Montag hatte Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit Guido Westerwelle ein neues Krisenprogramm der Regierung vorgestellt. Es ist ein unverschämter Umverteilungsangriff auf die Masse der Bevölkerung, vor allem auf die Arbeitslosen. Diese Pläne stoßen auf breite Empörung. Noch am gleichen Abend protestierten Montagsdemonstranten im ganzen Land dagegen. Für heute hatte schon vor längerer Zeit ein breites Bündnis zu Demonstrationen aufgerufen. Ihre Forderung: „Von Athen bis Berlin – die Banken und Konzerne sollen zahlen!“

Ein Zwischenfall, der durch die ganze Presse ging sorgte für Aufsehen. Laut Medien wurden angeblich 15 Polizisten durch eine Splitterbombe verletzt, zwei davon schwer. Dass die Sache aber viel harmloser war, beweisen unzählige Videos bei youtube.

 

Ausführlicher Bericht der Demo bei  rf-news.de

In Stuttgart wurden SPD und Grüne ausgebuht, da sie an der Krise mit schuld sind.

http://www.youtube.com/watch?v=r9IkElMwmg0

 

Eindrücke der Polizeiprovokationen und der Explosion gibt es hier:

http://www.youtube.com/watch?v=Nw9ptl3O95o&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=IjEUQ37nlIc


 

28. März 2010

Demonstrationen gegen Abwälzung der Krisenlasten in mehreren europäischen Städten

Mehr als 100.000 Menschen demonstrierten in ganz Europa.

London 35.000
Wien 6.500
Frankfurt und Berlin 55.000

Weitere Aktionen gab es in der Schweiz, in Frankreich, Italien, Spanien und Norwegen.

Ausführlicher Bericht bei  rf-news.de


 

24. Oktober 2009

Bundesweite Herbstdemonstration in Berlin


Die 6. Bundesweite "Großdemo" gegen die neue Regierung wurde wieder mal von zwei anderen zeitgleich gesetzten, eher unbedeutenden Demos überschattet. Wenn das kein Zufall war. Zeitgleich gab es nämlich in Berlin noch eine Demo "Rettet die Linden am Albertsplatz" und eine "Nazidemo". Davon wurde in der Tageschau berichtet. Wer aber nur irgend einen Bericht über die Großdemo sehen wollte, wurde enttäuscht. Kein Wort wurde erwähnt. Nun, es waren ja diesmal auch nur 4000 Menschen dort. Da ist es doch besser, mal von den paar hundert Nazigegnern oder Bäumeretter zu berichten. Unzufriedene Menschen, die diese Regierung nicht wollen werden da lieber mal nicht erwähnt. 

So kam es, dass diese ansonsten sehr erfolgreiche Demo wieder mal in den Medien im Sande verlief. Ich musste sogar selbst viele Bekannte aufklären, was in Berlin an diesem Tag überhaupt los war.

Traurig, traurig. Gab es solche Methoden der Presse nicht schon einmal? 

Mal sehen, ob sich im nächsten Jahr die 7. Großdemo gegen die Regierung besser durchsetzen kann. Dazu sollten aber schon einige Menschen mehr erscheinen. Von 4000 demonstrierenden Menschen lässt sich Merkel und Co. schon lange nicht mehr beeindrucken. 

Ausführlicher Bericht der Demo bei  rf-news.de


 

08. November 2008

5.000 bei fünfter bundesweiter Demo gegen die Regierung in Berlin

Auch bei der 5. bundesweiten Demo kamen wieder 5000 Teilnehmer. Interessant ist aber, dass dies von den etablierten Medien diesmal völlig ignoriert wurde. Denn zeitgleich demonstrierten auch in Gorleben ca. 15.000 Menschen gegen den Atommüll-Transport, somit konnte man die "uninteressante" Gegenwehr gegen Hartz IV leicht unter den Tisch kehren.

Schätzungsweise dürften 95 % der Bundesbürger von dieser Demo nichts gewusst haben. 

Gekommen waren Montagsdemo-Delegationen aus den etwa 100 Städten, in denen seit viereinhalb Jahren Montag für Montag gegen Hartz IV und die unsoziale Politik der Bundesregierung demonstriert wird.

Ein sehr bunter Demonstrationszug mit vielen Schildern und Transparenten zog am Reichstag vorbei zum Brandenburger Tor. Vorne der Lkw mit offenem Mikrofon und eine Trommlergruppe. Montagsdemo-Delegationen aus Ost und West prägten das Bild und Fahnen verschiedener Organisationen wie der IG Metall, von Verdi, der GEW, von MLPD, REBELL, "Die Linke", Migranten-Organisationen, dem Frauenverband Courage und Solidarität International.

Trotz Zurückhaltung der Presse war diese Demo nach Aussagen der Veranstalter dennoch wieder ein voller Erfolg.

Ausführlicher Bericht bei  rf-news.de


13. Oktober 2007

Wenn auch dieses mal nicht ganz so viele Teilnehmer erschienen, so war diese Demo trotzdem wieder ein voller Erfolg.

Es nahmen 7.000 Menschen aus allen Teilen Deutschlands teil. Darunter aus Magdeburg, Chemnitz, Eisenach, Angermünde, Jüterbog, Dortmund, Hamburg, München, Stuttgart, Berlin usw. Darunter zahlreiche Delegationen der Montagsdemonstrationen, aus industriellen Großbetrieben, Gewerkschaften wie Siemens, Daimler, Thyssen, RAG, IG Metall, Verdi und GEW. Große Beachtung fand die Teilnahme von zahlreichen Jugendlichen und ganzen Familien mit Kindern. Die Demonstration und Kundgebung wurde auch durch zahlreiche Kulturgruppen und Künstler unterstützt.

Ausführlicher Bericht bei
  rf-news.de


24. September 2007

15000 kontra Spitzelstaat
Unter dem Motto »Meine Daten gehören mir!« haben am Samstag in Berlin Tausende gegen die Pläne der Bundesregierung protestiert, der Polizei den elektronischen Zugriff auf die intimste Privatsphäre der Bürger zu ermöglichen.
Foto: Po-Ming Cheung

Zu der Demonstration hatte ein breites Bündnis von etwa 50 Organisationen aufgerufen, darunter ATTAC, der Chaos-Computer-Club, Journalisten- und Ärzteverbände, die Gewerkschaft ver.di, der Bundes- und der Berliner Landesvorstand der Linkspartei sowie der Bundesvorstand der Grünen. Es wurden sogar einzelne Fahnen der FDP gesichtet, deren Berliner Landesverband ebenfalls aufgerufen hatte.
Ursprünglich hatten die Veranstalter mit etwa 3000 Teilnehmern gerechnet – es kamen dann aber bis zu 15000.


Quelle: JungeWelt

 


21. Oktober 2006

Nach dieser Großdemo war wohl allen klar, das der angekündigte heiße Herbst endlich begonnen hat. 
"Das geht besser. Aber nicht von allein!", lautet das Motto, unter dem der DGB den Aktionstag veranstaltete. Insgesamt haben an den Demos mindestens 220.000 Teilnehmer teilgenommen. In Berlin auf der Demo 15.000; Kundgebung 80.000. Dortmund 40.000; 1/3 aus dem Umfeld der Erwerbsloseninitiativen und Sozialprotesten. Frankfurt 20.000. München ca. 20.000 und in Stuttgart 50.000

Alle ausführlichen Informationen unter folgenden Links:

rf-news

WDR
 (mit Videos und Tondateien)

ARD Tageschau
(mit Video)

 


 

16. September 2006

3. bundesweite Demo gegen die Regierung in Berlin

Sternmarsch 16.09.06 in Berlin

Die Polizei sprach wieder mal von nur 1800 Demonstranten. Tatsächlich aber kamen wieder über 10.000 Menschen aus allen Teilen Deutschlands. Die Demonstration war ein voller Erfolg. Aber würden diese Demos nicht von der Regierung und der etablierten Presse mit allen Mitteln unterdrückt und totgeschwiegen, hätten locker 100.000 und mehr kommen können. Alleine in Berlin gibt es eine halbe Million Hartz IV Betroffene. Tatsächlich hat man in allen öffentlichen Medien vergeblich nach eine Meldung dieses wichtigen Ereignisses gesucht. Das zeigt doch, welche Angst unsere Regierung vor Massendemonstrationen hat. 
Von den Montagsdemonstranten nahmen Delegationen aus rund 20 Prozent mehr Orten teil als noch im letzten Jahr. Sie kamen aus allen Winkeln Deutschlands, von Wilhelmshaven bis Rheinfelden und von Köln bis Eisenhüttenstadt, erstmals dabei auch starke Kräfte der brandenburgischen Montagsdemonstrationen. Allerdings war auffallend, dass viele Montagsdemonstrationen eher Delegationen geschickt hatten, weil nicht wenige Aktivisten sich inzwischen eine solche Fahrt gar nicht mehr leisten können.
 
Auffallend war, dass bei den Reden und Kulturbeiträgen die grundsätzliche Kritik am gesamten kapitalistischen System mehr als bisher im Vordergrund stand. Jubelnder Beifall für Stefan Engel, den Parteivorsitzenden der MLPD, als er ausführte: "Die Montagsdemo-Bewegung kann stolz sein auf diese dritten selbst organisierten Sternmarsch, der von den Medien verschwiegen wurde und trotzdem fast 10.000 Leute mobilisiert hat. Das hat es in Deutschland noch nicht gegeben, dass eine selbständig organisierte Bewegung so etwas auf die Beine stellt...".

Die Demonstration soll den Auftakt für einen "heißen Herbst" bilden, der mit Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 21. Oktober fortgesetzt wird.

Mehr dazu bei

http://www.tagesschau.de

  Video

 


3. Juni 2006

2. bundesweite Demo gegen die Regierung in Berlin

www.protest2006.de

Die Demonstration am 3. Juni war ein Erfolg. Wirklich aus der gesamten Bundesrepublik waren Menschen angereist, die gemeinsam ein Zeichen gegen die, die Menschenwürde mit Füßen tretende, Regierung gesetzt haben. Es waren über 20.000 auf der Demonstration marschiert.

Zwar waren es nur wenige Organisationen, regionale, wie das Projekt Neue Linke (Aachen) und das Rhein-Main-Bündnis, und bundesweite mit ihren Untergliederungen und Initiativen wie das Aktionsbündnis Sozialproteste, das Erwerbslosen Forum Deutschland und der Revolutionär Sozialistische Bund, die diese Demonstration voll und ganz zu ihrer Sache gemacht haben, schon ab Januar an den Vorbereitungen beteiligt waren und sämtliche Bestrebungen ihrer Organisationen in das Gelingen der Demonstration gesteckt haben.
Aber viele Organisationen wie zum Beispiel Gliederungen der Gewerkschaft ver.di und der IG Metall, attac Deutschland, WASG, Linkspartei.PDS, die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und noch viele weitere sind später solidarisch in die Mobilisierung eingestiegen und haben mit ihren Mitteln die Demonstration zu dem Erfolg gemacht, der sie ist. Ein Auftakt für weitere Proteste ist aus diesen vielen Kräften heraus entstanden.

Informationen von indymedia

Hier das leider einzige Video, was ich auftreiben konnte. Es zeigt, wie rapide die Polizei gegen friedliche Demonstranten vorging. In dem Regen hat scheinbar kaum jemand gefilmt.

 


 

5. November 2005



Am 5. November gab es wieder eine bundesweite Demo gegen Hartz IV in Berlin. Die Presse berichtete erst von 2000 - 4000, Teilnehmern. Vielleicht waren die Reporter nicht bis zum Schluss geblieben, denn am Ende der Demo waren es erwartungsgemäß über 15.000 geworden. 

Von drei Sammelpunkten aus starteten um 11.00 Uhr in Berlin bunte und kämpferische Demonstrationszüge. Aus ganz Deutschland waren Teilnehmer gekommen, um dem Chaos und der zukünftigen Regierung in Berlin den Kampf anzusagen. Darunter Aktivisten fast aller Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV, Mitglieder von Erwerbsloseninitiativen, Gewerkschafter der IG Metall, der IG BAU, IG BCE und von ver.di mit ihren Fahnen, Kolleginnen und Kollegen unter anderem der verschiedenen Opel-Werke, von DaimlerChrysler, Ford in Köln, VW, Bosch, der DSK sowie Auszubildende von BASF. Bereits am Anfang hatte sich dem Zug der Teilnehmer aus Ostdeutschland und Berlin eine große Delegation von Samsung-Kollegen angeschlossen, die bereits auf den Sternmarsch gewartet hatten. Dabei waren aber auch Mitglieder von Migranten- und Frauenorganisationen, von ATTAC sowie von politischen Parteien wie der MLPD, der Linkspartei.PDS und der WASG.  Mehr dazu bei rf-news...


14. Mai 2005

Demonstration in Gelsenkirchen


Die etablierten Medien haben uns weismachen wollen, das sich das Volk mit Hartz IV nun abgefunden hat und es keine Montagsdemos mehr gibt. Doch die Menschen lassen sich nicht für dumm verkaufen. Ich besitze das Video der Großdemo vom 14. Mai 2005. Hier sieht man, dass die Wahrheit eine ganz andere ist. Zwei riesige Demonstrationszüge liefen durch die Stadt bis zum Kundgebungsplatz. Vorher hatte noch der Bürgermeister die Presse vom WDR wieder weggeschickt, da ja angeblich nur 50 Demonstranten erwartet wurden. Ich hab' selten so gelacht, denn auf dem Video sieht es so aus, als wären es weit mehr als 5000 gewesen. Die Band Nümmes hat mit dem Song "Feuer unterm Dach der SPD" dem Schröder wieder mal kräftig eingeheizt, bejubelt von Menschen, so weit das Auge reicht. Ebenfalls kam Unterstützung im Kampf gegen Hartz IV von Mike Stout, Stahlarbeiter und Rockmusiker aus den USA, der mit seiner Gitarre und harten Rockstimme "alles gab".


 

2. Oktober 2004

Erfolgreiche Demonstration in Berlin

Mindestens 45.000 Menschen zeigen:
Protest geht weiter

Mehr als 45.000 Menschen haben heute nach offiziellen Angaben in Berlin gegen Hartz IV und die Agenda 2010 demonstriert. Andere Schätzungen gehen von über 60.000 Teilnehmern aus. "Die heutige Demonstration hat gezeigt: Die Menschen fallen nicht auf die Desinformationskampagne der Regierung herein", sagte Werner Halbauer vom Berliner Aktionsbündnis weg mit Hartz IV als Organisator. Hartz IV schaffe keine Jobs, sondern stürze Menschen in Armut und vernichte Arbeitsplätze, wie die Massenentlassungen bei Karstadt und im Einzelhandel zeigen.

Mehr dazu bei rf-news...

Ein Tag später ging es gleich weiter:

Sternmarsch am 3. Oktober 2004
Informationen ebenfalls bei rf-news...

 

 


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